dWing — die Welt ist nicht gerecht

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Impressionen: Windows 7 vs. Karmic

Lange haben ich und einige Freunde auf Windows 7 gewartet. Vor kurzem dann ist es im eAcademy erschienen und ich habe mir eine kostenlose Studentenlizenz gegönnt :)

Und ich muss sagen: Ich bin positiv überrascht. Die Installation war einfach und schnell. Mit Ausnahme von Touchpad und Grafikkarte wurden alle Gerätetreiber direkt über das Windows Update installiert. Das WLAN hatte selbst schon während der Installation funktioniert. Das System selbst fühlt sich recht schnell an, verbraucht in der 32bit Version nur um die 500M. Nachdem ich einige Dienste deaktiviert hatte änderte sich daran nicht sehr viel, der Verbrauch liegt immer noch bei rund 500 oder etwas darunter. Also bleiben mehr Ressourcen für speicherhungrige Spiele über. Bionic Commando läuft zumindest recht brauchbar, auch wenn es ein wenig ruckelt. Die Startzeit ist auch zufriedenstellend. Ich war außerdem sehr überrascht als ich sah, dass das System nur knappe 10G auf der Festplatte belegt. Inklusive 2G Swap und 1,5G Suspend Dateien.

Man kann also zu recht sagen: Windows 7 ist das bessere Vista so wie es von Anfang an hätte sein sollen.


Neben Windows 7 habe ich auch die neueste Alpha Version von Ubuntu, genannt Karmic Koala ausprobiert. Bisher bin ich leider etwas enttäuscht muss ich ehrlich zugeben. Anders als in einer virtuellen Umgebung verbraucht das System nicht um die 200 sondern etwas über 300M Speicher. Auch von den Anstrengungen zur Verkürzung der Bootzeit merke ich sehr wenig. Ich habe diesmal Autologin aktiviert, welches etwas Zeit spart aber mir scheint dass das neue xSplash diesen Gewinn wieder zunichte macht. Große bahnbrechende Änderungen sehe ich bisher nicht, es wurde wohl vor allem im Hintergrund sehr viel aufgeräumt. Eigentlich hätte ich gehofft das die vielen Aufräumungsarbeiten in Gnome etwas Speicher gespart hätten aber bisher merke ich davon nichts.

Ein neues Programm für den Umgang mit Festplatten und Partitionen ist enthalten. Damit kann man einfach Partitionen verwalten, auch mit RAID und Verschlüsselung. Negativ fällt mir dabei auf, dass sich das Programm bei jedem Start darüber beschwert dass meine Festplatte defekte Sektoren hätte. Da mir das bisher noch nie aufgefallen ist würde ich meinen dass es sich um Fehlalarm handelt. Diese Meldung ist allerdings sehr nervig, genau wie die Meldung beim Herunterfahren dass noch Programme laufen würden, die ich allerdings schon seit langem beendet hatte. Da muss eindeutig noch nachgebessert werden.


Eines meiner Ziele als ich den Laptop neu aufgesetzt hatte war es, das System von vorn bis hinten komplett zu verschlüsseln. Dies hat mir leider einen Tag Arbeit zu nichte gemacht. Denn für die Truecrypt System Verschlüsselung unter Windows ist es zwingend notwendig, Windows auf der ersten Partition zu installieren. Nachdem ich also ein zweites mal alles installiert hatte wurde die Windows System Partition verschlüsselt. Der Vorgang selbst ich recht einfach, aber mit dem Ergebnis bin ich nicht ganz zufrieden.

Will ich Windows starten, so gebe ich in dem Zuerst erscheinenden Truecrypt Bootloader mein Passwort ein und werde danach zu Grub umgeleitet wo ich dann Windows auswählen muss.

Will ich Linux starten so überspringe ich den Truecrypt Loader und Lade dann über Grub Linux. Erst danach gebe ich mein Passwort ein.

Einfacher wäre es sicherlich wenn zuerst Grub erscheint und danach die jeweilige Passworteingabe mit anschließendem Systemstart. In einigen Foren habe ich gelesen, dass der Truecrypt Loader sich über ein Defektes System beschwert sobald man wieder Grub in den MBR schreibt und von Grub aus den TC Loader startet. Also lass ich es lieber vorerst.


Was mich an der ganzen Sache extrem anpisst ist die Tatsache, dass ich in Linux meine Windows Partition nicht einbinden kann. TC beschwert sich zunächst über die Tatsache, dass die Systemverschlüsselung grundsätzlich verschieden ist zur Partitionsverschlüsselung. Wähle ich explizit Systemverschlüsselung so erzählt es mir irgendwelche wilden Geschichten über ASCII und Englische Tastaturen was in meinem Fall aber kaum ein Problem darstellen sollte.

Warum auch immer, ich komme aus dem Linux heraus nicht auf die Windows Partition. Sehr ärgerlich. Ich hatte zwar die Linux Partition mit 30G etwas größer bemessen um mehr Quellcode und Object-Dateien unterbringen zu können, aber für meine Musik- oder Filmsammlung reicht dies nicht aus. Mal sehn was sich da noch machen lässt, vielleicht muss ich doch etwas mit Tastaturlayout spielen.


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Problem mit Einbinden unter Linux gelöst :)


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